Multiple Sklerose (MS)

Multiple Sklerose ist eine entzündliche Erkrankung des Zentralen Nervensystems, die das Gehirn und das Rückenmark betrifft. Die Krankheit beginnt oft im frühen Erwachsenenalter. Ihr Erscheinungsbild ist von Person zu Person sehr vielgestaltig. Aus diesem Grund ist MS auch als „Krankheit mit den 1000 Gesichtern" bekannt.

Nicht alle Menschen mit MS sind von Sehproblemen betroffen, nicht selten sind sie aber das erste Symptom, das zur Diagnosestellung führt. Die Augenprobleme können von Schmerzen über verschwommenes Sehen und reduziertes Farbensehen bis hin zu Lichtempfindlichkeit und Gesichtsfeldeinschränkungen reichen. Häufig werden Doppelbilder gesehen, neben Sehnervenentzündungen eines der Hauptprobleme im Rahmen der MS.

Mitunter bilden sich die Seheinschränkungen zurück, manche bleiben leider bestehen.

Bei Fragen zur Grunderkrankung wenden Sie sich an den Landesverband der Deutschen Multiple Sklerose Gesellschaft (DMSG) in Ihrem Bundesland.

Personenbezeichnungen beziehen sich auf alle Geschlechteridentitäten (siehe auch www.dbsv.org/gendern.html)